Gartenträume beginnen mit der richtigen Planung. Eine Bestandsaufnahme ist deshalb wichtig: Wie sind Sonne und Schatten im Garten verteilt, wo sind trockene und nasse Ecken? Auch die eigenen Ansprüche bestimmen, was später im Garten wächst. Kinder lieben Spielflächen, die Ecke für den Sandkasten und Spielrasen. Wer gerne eigenes Gemüse erntet, schafft Platz für Beete. Büsche und Bäume, Stauden und einjährige Pflanzen bilden den passenden, farbenprächtigen Rahmen.
Gartengestaltung: Wohlfühlambiente
Rund ums Jahr ansehnlich, mit wenig Arbeit verbunden, so stellen sich die meisten Besitzer ihren Garten vor. Dieses Ziel lässt sich mit ein paar Tricks verwirklichen. Ehe es bei der Auswahl der Pflanzen ins Detail geht, sind die großen Aufgaben an der Reihe. Möchten Sie eine Sitzecke anlegen, Wege befestigen oder Stützmauern errichten, ist der Landschaftsbauer der richtige Ansprechpartner. Er hat das Fachwissen und die notwendigen Geräte, die es für die Bewältigung dieser umfangreichen Arbeiten braucht.
Dauerhafte Gewächse: Bäume und Sträucher
Ein eigener Apfelbaum oder die Kirsche sind gern gesehene Gewächse im Garten. Stehen Kirschen paarweise, erzielen Sie eine bessere Befruchtung und höhere Ernte. Zwei gleich starke und große Bäume sind zudem ideal, um eine Hängematte zu befestigen, die ideal für Mußestunden ist. Wer mag, sucht sich Sträucher aus, die Nahrhaftes wie Kornelkirschen oder Haselnüsse bieten.
Rabatten und Beete: Themen und Farben
Hier spielt die Lage die Hauptrolle. Stauden setzt man im vom Fachbetrieb empfohlenen Abstand. Sieht das Beet anfangs noch etwas leer aus, können Sie die Lücken unkompliziert mit einjährigen Gewächsen schließen. Hier reicht es vielfach, die Samen einfach in die Erde einzuarbeiten und abzuwarten. Wachsen die jungen Pflänzchen dann zu dicht, lassen Sie nur die stärksten bis zur Blüte stehen.
Ab in die Sonne!
An vollsonnigen Standorten gedeihen Pflanzen, die mit Trockenheit und Hitze gut zurechtkommen. Dazu gehören diese ausdauernden Gewächse:
- Rosen aller Art
- Polstergewächse wie Steinkraut, Glockenblume und Hauswurz
- Rudbeckia, Echinacea oder Duftphlox
Auch viele Knollen- und Zwiebelgewächse fühlen sich in der Sonne wohl. Tulpen, Schneeglöckchen und Narzissen dürfen ganzjährig an Ort und Stelle bleiben. Die Knollen von wärmeliebenden Blumen wie Dahlien und Gladiolen müssen im Herbst aus dem Boden. Sie werden kühl und frostfrei gelagert, bis sie nach den letzten Nachtfrösten wieder in den Boden kommen.
Kräuter wie Lavendel, Thymian und Salbei lieben die Sonne ebenfalls. Sie helfen dabei, das Blumenbeet schädlingsfrei zu halten und werden deshalb besonders gerne zu Rosen gepflanzt. Sollten dennoch Blattläuse verstärkt auftreten, können Sie diese mit >url=https://haushaltswiki.de/hausmittel-gegen-blattlaeuse/>einfachen Hausmitteln den Kampf ansagen.
Wir lieben Schatten!
Schatten und Staunässe treten im Hausgarten oft gemeinsam auf. Gegen Staunässe können Sie etwas tun, nämlich den Boden tiefgründig umgraben. Eingebrachter Sand und feiner Kies helfen dabei, ihn künftig lockerer und durchgängiger für Feuchtigkeit zu machen. Damit schaffen Sie gute Voraussetzungen, dass schattenliebende Gewächse gedeihen.
Mit Halbschatten und Schatten kommen gut zurecht
- Schneerosen
- Funkien
- Astilben
- Farne
Dazu passen Gräser wie Waldmarbel und Seggen. Bodendecker ergänzen die Bepflanzung. Auch Efeu, Immergrün und Kriechspindel brauchen kaum Sonne. Wenn Sie Gehölze im Halbschatten und Schatten pflanzen möchten, sind Sie mit Zaubernuss und Pfeifenstrauch gut beraten. Die verschiedenen Rhododendron-Arten gedeihen im Schatten ebenfalls bestens. Sie verlangen jedoch sauren Boden.
Fazit: Mit etwas Planung gelingt es jedem Gartenfreund, die idealen Pflanzen zu finden. Bei der Beetgestaltung helfen Online-Gartenplaner. Die ergänzende Beratung zur Pflanzenauswahl bietet der Fachhandel vor Ort oder über Hotlines.