Verschenken Sie Blumen nachhaltig – mit diesen Tipps funktioniert es

Ein Blumenstrauß ist doch immer ein umweltfreundliches Geschenk, oder? Mitnichten, denn es spielt eine große Rolle, woher Sie die Blumen haben. Wurden sie im eigenen Garten gepflückt, handelt es sich um ein liebevolles und nachhaltiges Geschenk. Stammen die Blumen jedoch aus dem Ausland und wurden mit dem LKW über die Autobahn nach Deutschland transportiert, ist der Nachhaltigkeitsgedanke schnell vorüber. Wir verraten Ihnen, wie Sie umweltfreundlich Blumen schenken.

Bauen Sie selbst an – so bereichern Sie Garten und Haus

Sie haben einen Garten und möchten ihn schon lange bereichern? Im Fachhandel können Sie die richtigen Blumenzwiebeln finden, die Sie im Herbst oder Frühjahr in die Erde bringen. Wünschen Sie es besonders pflegeleicht, sollten Sie Tulpen, Narzissen oder Dahlien kaufen, da sich die Zwiebelgewächse auch sehr gut für Anfänger eignen. Als mehrjährige Zwiebeln blühen sie jedes Jahr erneut aus und trotzdem haben Sie zum Ende der Blüte die Möglichkeit, die Pflanze zu beschneiden. Verzieren Sie den Innenbereich mit einem selbstgezogenen Blumenstrauß oder verschenken Sie ihn. Bei blumenzwiebelnversand.de kaufen Sie die passenden Zwiebeln ein, die mit etwas Glück und geschicktem Zeitmanagement schon im nächsten Jahr blühen. So haben Sie immer ein blumiges Geschenk für Ihre Freunde parat.

Ein bisschen „Bio“ bitte – so kaufen Sie Ihre Blumen richtig

Die meisten hierzulande verkauften Blumen stammen aus dem Ausland. Sie werden nicht etwa von den niederländischen Nachbarn importiert, sondern teilweise aus Afrika und Südamerika. Das führt zu enormen Transportwegen und auch dazu, dass in den heißen Regionen viel Wasser für die Zucht aufgewandt wird. Bis solche Blumen in Ihrer Vase stehen, haben sie bereits einen langen und umweltschädigenden Weg hinter sich gebracht. Eine bessere Alternative ist der Kauf von europäischen Blumen, aber auch hier gibt es noch Mankos.

Wenn Sie im Winter Tulpen kaufen, können diese nicht optimal angebaut worden sein. Es braucht ein beheiztes Gewächshaus, was wiederum die Energiebilanz verschlechtert. Um wirklich fair zu kaufen, achten Sie auf saisonale Pflanzen. Kaufen Sie Ihre Tulpen im Frühjahr und die Aster im Herbst, denn dann ist die natürliche Saison gekommen.

Lokalen Handel fördern – diese Blumen sind von hier

Im Blumenhandel wird mit Siegeln gearbeitet, die Ihnen einen Eindruck auf die Fairness bei der Produktion verschaffen. Achten Sie beispielsweise auf die Fairtrade-Auszeichnung, denn sie zeigt Ihnen, dass diese Blumen unter fairen Rahmenbedingungen angebaut wurden. Mit einem „von-hier-Siegel“ wird angezeigt, dass es sich um regionale Pflanzen handelt, die keinen langen Transportweg hinter sich hatten. Um solche Blumen zu kaufen, schauen Sie sich in den lokalen Gärtnereien um. Besichtigen Sie die Felder und schauen Sie, ob hier im Gewächshaus oder in freier Natur angebaut wird. Sie unterstützen damit nicht nur die Nachhaltigkeit, sondern fördern auch die Wirtschaft in der eigenen Stadt.

Fazit: Die Natur dankt es – Nachhaltigkeit im Blumenhandel

Blumen sind ein Eyecatcher, gelten als die Sprache der Liebe und sind ein immer geeignetes Geschenk. Wenn Sie Blumen kaufen oder verschenken, achten Sie auf die natürlichen Rahmenbedingungen. Die beste Lösung sind Blumen aus dem Eigenanbau, denn die erfreuen gleich zweimal. Während der natürlichen Blüte sind sie ein Lebensraum für viele Insekten, nach der Blüte zieren sie das Wohnzimmer in Form eines Straußes. Müssen Sie kaufen, achten Sie auf die Produktions- und Transportbedingungen.

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