Wie realistisch ist es, mit Online-Poker viel Geld zu verdienen?

Heutzutage kann man im Internet sehr viel Geld verdienen und sogar reich werden, die Möglichkeiten sind schier unendlich und immer mehr Leute kündigen ihre Jobs, da sie durch ihr Online-Business überleben können. Zu den bekanntesten Möglichkeiten zählt unter anderem der Handel mit Aktien und Kryptowährungen oder Affiliate Marketing, doch auch Online-Poker erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Damit haben wir die Antwort auf die Fragestellung im Titel schon vorweggenommen, denn es ist sehr wohl möglich und auch realistisch, mit Online-Poker mit der richtigen Taktik viel Geld verdienen zu können. Früher war es nicht möglich, außerhalb der Casinos und kleineren Spielotheken professionell Poker spielen zu können, doch dies hat sich in letzter Zeit immer mehr in den Online-Bereich verlagert und es bietet mittlerweile jeder größere Sportwettenanbieter auch die Möglichkeit zum Poker spielen an. Es ist also theoretisch möglich, zuhause nur mit dem PC Poker zu spielen und dadurch reich zu werden.

Vor dem Start sollte man die Regelkunde beherrschen

Bevor man sich zu den Spieltischen stürzt, ist es sehr wichtig die Spielregeln zu lernen, denn sonst wird man immer zu den Verlierern gehören. Die bekannteste Spielweise beim Poker ist das Texas no limit Hold`em, diese ist garantiert bei jedem Online-Casino spielbar. Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz die wichtigsten Punkte und Spielregeln vor, genauere Infos entnehmen Sie bitte diversen Internetforen sowie finden sie auch unter folgendem Link wichtige Informationen und eine Poker-Community: https://de.yourpokerdream.com/poker-regeln/

Beginnen wir also mit den Turniergrundlagen. Jedes Turnier hat eine gewisse Teilnehmeranzahl, welche meistens auf ein Maximum beschränkt ist. Um an diesem Turnier teilnehmen zu können, muss jeder Spieler vorab einen Buy-In leisten, dies ist seine Eintrittskarte zur Teilnahme. Das Buy-In ist in den meisten Fällen an den Preispool angepasst, also der Gewinnsumme, die an die Teilnehmer ausgeschüttet wird. Je höher das Preisgeld, desto höher ist meistens der Buy-In Preis und die Anzahl der Teilnehmer, da die Summe der Buy-Ins den Preispool bezahlen muss. Bezahlt sind meistens mehrere Plätze, z. B. wird der Preispool auf die letzten zehn Teilnehmer ausgezahlt.

Ist der Buy-In geleistet und der Turnierstart erfolgt, so bekommt jeder Spieler zu Beginn dieselbe Anzahl an Startchips. Das Ziel des Spiels ist sehr simpel zu erklären: Jeder Spieler will so lange wie möglich im Turnier bleiben und vielleicht sogar gewinnen, um am Ende den größten Anteil vom Preispool abzucashen. Die Teilnehmer werden auf mehrere Tische gleicher Anzahl aufgeteilt und bei Ausscheiden einiger Teilnehmer immer weiter zusammengefasst, bis nur noch der „final table“ übrigbleibt.

Zu Beginn jeder Spielrunde erklären wir Ihnen nun die sogenannten „Blinds“, diese sind ein wichtiger Faktor des Spiels, da sie mit Fortdauer des Turniers die Spieler mit wenig Chips immer mehr in Bedrängnis bringen. Im Uhrzeigersinn drehend muss in jeder Runde ein Spieler den „Big Blind“ und den „Small Blind“ leisten, ohne vorher die Karten gesehen zu haben. Der „Small blind“ ist am Anfang ziemlich niedrig, der „Big Blind“ ist genau doppelt so hoch. Jedes Turnier ist in Level aufgeteilt, mit jedem Level werden die Blinds erhöht. Der hauptsächliche Sinn dieser Blinds ist es, dass auf der einen Seite in jeder Runde ein Pot in der Mitte liegt, auf der anderen Seite werden so wie erwähnt die schwach platzierten Spieler in Bedrängnis gebracht und müssen mehr riskieren, damit sie nicht von den Blinds „aufgefressen“ werden.

Sind die Blinds beglichen, so erhält jeder Spieler seine zwei persönlichen Karten, diese kennt kein anderer Spieler außer er selbst. Nach dem Sichten dieser Karten hat man im Uhrzeigersinn gesehen folgende Möglichkeiten: Man kann mit dem „Big Blind“ gleichziehen und „callen“, man kann seine Karten wegwerfen und in dieser Runde aussteigen oder man kann den „Big Blind“ erhöhen, also „raisen“. Durch das „no limit“ gibt es keine Einsatzobergrenze und Sie können theoretisch schon nach diesen zwei Karten „All in“ gehen. Diese Strategie wenden einige Spieler gleich in den ersten Runden an, um entweder gleich auszuscheiden oder doppelt so viele Chips wie die restlichen Spieler zu haben, sollte einer den „All in“ mitgehen.

Danach folgt eine Runde mit drei offenen Karten in der Mitte und danach noch jeweils eine Runde mit einer offenen Karte, hiermit muss jeder Spieler mit seinen zwei geheimen Karten Kombinationen bilden. In jeder Runde ist der Ablauf gleich wie oben detailliert beschrieben. Wenn nur noch ein Spieler übrig ist, endet das Turnier und die Preisränge werden ausbezahlt.

Wie soll man es angehen, damit man ein professioneller Pokerspieler werden kann?

Als Erstes sollte man versuchen, so viel Spielpraxis wie möglich mit günstigen Turnieren oder Freerolls zu spielen, da kann man nicht viel verlieren und gewinnt viel an Erfahrung. Sie sollten wissen, dass beim Poker zwar immer der Faktor Glück eine Rolle spielt, auf lange Sicht setzen sich jedoch Erfahrung, Spielpraxis und Taktik immer durch. Wollen Sie also mit Online-Poker Ihren Lebensunterhalt finanzieren, benötigen Sie immer einen Sicherheitspuffer von mindestens zwei Jahresgehältern, denn sollten Sie einmal eine längere Durststrecke haben, so brauchen Sie diesen Puffer dringend. Suchen Sie sich aus dem Turnier-Dschungel der täglichen Turniere die passenden heraus und ärgern Sie sich nicht über Fehler, sondern versuchen Sie aus diesen zu lernen und nicht erneut zu machen, dann sind Sie auf einem guten Weg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert