Die Fassade für die Fassadenverkleidung vorbereiten

Immer mehr Hauseigentümer möchten ihre Fassade verkleiden lassen. Zum einen, weil damit eine große Menge an Energie eingespart werden kann und auch die Dämmung deutlich verbessert wird. Zum anderen, da das Haus aufgewertet wird, weil die eigentliche Fassade geschützt wird. Die Fassadenverkleidung ist wie eine zweite Haut und schützt die Hausfassade vor Wind und Wetter und somit vor Verwitterung und Schäden. Allerdings muss einiges beachtet werden, bevor die Fassadenpaneelen angebracht werden können.

Auf diesen Untergründen kann eine Holzfassade montiert werden

Eine Fassade aus Holz kann praktisch auf jedem Untergrund errichtet werden. Wichtig ist, dass der Untergrund tragfähig und trocken ist. Dabei ist es jedoch besonders wichtig, dass der Aufbau fachgerecht erfolgt.

Die Unterspannbahn

Um die Kunststoffpaneele anzubringen, muss eine Unterspannbahn errichtet werden. Diese leitet die Feuchtigkeit nach außen ab und wird quer am Gebäude verlegt. Begonnen wird unten, damit die obere Bahn die untere etwa 10 cm überlappt. So kann das Wasser einfacher ablaufen. Sobald die erste Bahn ausgelegt ist, kann sie getackert werden. Einige Unterspannbahnen sind zudem mit einer Klebekante versehen, um die überliegenden Stöße zu befestigen.

Die Unterkonstruktion

Insbesondere die Unterkonstruktion ist entscheidend für die Haltbarkeit und Stabilität der Fassadenverkleidung Kunststoff. Denn diese trägt am Ende die ganze Last, weshalb sie fachgerecht ausgeführt werden muss. In der Regel wird die Unterkonstruktion aus Konstruktionsholz wie Fichte oder Lärche montiert. Die Maße sollten nicht geringer als 40 x 60 mm sein. Dabei richtiges sich der Abstand nach Art und Stärke der Fassadenverkleidung. Während bei Rhombusleisten der Abstand zwischen 40 und 60 cm liegen sollte, sollte der Abstand bei Profilholz 60 cm nicht überschreiten. Zudem müssen die Schraubpunkte vorgebohrt werden und die Abstände sollten höchstens 50 cm betragen. Bei einem Untergrund aus Stein und Ziegel sind außerdem Dübel zu verwenden.

Zusätzlich ist darauf zu achten, dass auf die Unterkonstruktion eine zusätzliche Konterlattung montiert wird, wenn die Fassadenverkleidung senkrecht montiert werden soll. Gleiches gilt auch, wenn die Fassade noch zusätzlich gedämmt wird. Damit der Luftaustausch auch perfekt funktioniert, sollte die Unterkonstruktion nicht einfach quer montiert werden. Besser ist es, den unteren Abschluss mit einem Lüftungsprofil zu versehen.

Montage der Fassadenverkleidung

Nachdem die Unterkonstruktion montiert ist, kann mit dem Anbringen der Fassadenpaneelen begonnen werden. Dabei ist vorwiegend die Stülpschalung sehr beliebt, die häufig in den skandinavischen Ländern zum Einsatz kommt. Dabei kann die Stülpschalung entweder als Sichtschutz oder auch als Fassadenverkleidung dienen.

Beim Anbringen der Fassadenverkleidung müssen auch die Profile vorgebohrt sein. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Abstand der Unterkonstruktion auch richtig auf die Profile übertragen wird. Gerade bei den Rhombusleisten hat man gleich zwei Möglichkeiten der Befestigung.

Sichtbare Befestigung: Bei der sichtbaren Befestigung werden die Leisten direkt verschraubt. Auch hier ist es wichtig, dass die Löcher vorgebohrt werden. Damit die Optik stimmt, muss auf einen bündigen Abschluss geachtet werden und auch die Bohrlöcher können vorgesenkt werden.

Unsichtbare Befestigung: In der Regel wird Profilholz unsichtbar durch die Nut verschraubt. Wie bei der sichtbaren Befestigung sollte auch hier vorgebohrt werden. Die Montage der Fassadenverkleidung erfolgt hier von unten nach oben.

Bei beiden Varianten ist es wichtig, dass zwischendurch immer wieder geprüft wird, ob die Leisten noch in der Waage liegen, damit es ein gleichmäßiges Bild ergibt. Am Ende der Montage wird als unterer Abschluss ein Lüftungsprofil angebracht.

 

Die Montage einer Fassadenverkleidung benötigt einiges an Geschick und Wissen. Wer sich hier nicht so gut auskennt, sollte die Verkleidung der Fassade besser von einem Fachmann durchführen lassen, damit die Vorteile einer solchen Außenhaut auch wirklich voll ausgenutzt werden können. Bei nicht fachgerechter Anbringung kann es durchaus möglich sein, dass Schimmel auftritt, da die Belüftung der Fassade nicht richtig erfolgen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert